Eltmann verabschiedet Teammanager Felix Reschke

Langjähriger Wegbegleiter sucht neue Herausforderung

Die Volleyballer aus Eltmann müssen künftig ohne eine prägende Persönlichkeit der vergangenen Jahre planen: Teammanager Felix Reschke wird den Verein auf eigenen Wunsch verlassen, um sich beruflich neu zu orientieren. Nach insgesamt acht Jahren endet damit eine erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit, in der Reschke die Entwicklung des Bundesligastandorts maßgeblich mitgestaltet hat.

Vom Studenten zur festen Größe im Verein

Reschkes Reise in Eltmann begann mit seinem Studium an der Universität Bamberg. Der gebürtige Brandenburger entwickelte dabei schnell ein großes Interesse an den vielfältigen Aufgaben rund um den (semi-)professionellen Leistungssport in Eltmann und brachte sich bereits wenig später zunehmend aktiv in die Vereinsarbeit ein. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase und nur wenigen Monaten übernahm Reschke immer mehr Verantwortung und etablierte sich schon bald als wichtiger Bestandteil der gesamten Organisation. In den vergangenen drei Jahren trug er schließlich die alleinige Verantwortung als Teammanager des Bundesligateams. Dabei koordinierte er nicht nur organisatorische Abläufe, sondern etablierte sich auch als entscheidender Faktor, der für Stabilität und Struktur innerhalb der Mannschaft sorgte.

Sportlicher Höhepunkt – Meister in der Zweiten Bundesliga Süd

Besonders in Erinnerung bleibt dabei ein ganz besonderer Meilenstein seiner Tätigkeit: In der Saison 2023/2024 gelang es dem Verein unter Reschkes organisatorischer Führung, sich zum Meister der 2. Volleyball Bundesliga Süd zu krönen. Noch beeindruckender wirkt dieser Erfolg, wenn man berücksichtigt, dass der Verein erst kurz zuvor in die zweithöchste Spielklasse aufgestiegen war. Mit dem Aufstieg aus Liga drei und der darauffolgenden Meisterschaft steht Reschke somit symbolisch für die kontinuierliche Entwicklung des Vereins und die professionelle Arbeit im Umfeld der Mannschaft. Nicht zu vergessen ist an dieser Stelle auch das große Engagement im Bereich der Jugendarbeit. Hier setzte Reschke wichtige Impulse und war maßgeblich für das Zusammenspiel zwischen Bundesligateam und Nachwuchsarbeit verantwortlich.

Dank und Anerkennung zum Abschied

Mit seinem Engagement, seiner Verlässlichkeit und seiner Identifikation hat Reschke in Eltmann bleibende Spuren hinterlassen. Zum Abschied findet Vorstand Rolf Werner anerkennende Worte für den scheidenden Teammanager: „Felix kam vor acht Jahren in unsere Region, um sein Studium abzuschließen. Er zeigte sich an vielen Themen rund um eine Bundesligamannschaft wahnsinnig interessiert und brannte auch für die Organisation und die starke Nachwuchsarbeit in Eltmann. Ich bedaure sehr, dass sich nach einer sehr erfolgreichen Zeit nun die Wege wieder trennen. Ich bin mir aber sehr sicher, dass Felix seinen Weg weitergehen wird und wünsche ihm dabei ein glückliches Händchen und viel Erfolg.“

Dankbarkeit und Blick nach vorne

Während für Reschke ein neues Kapitel beginnt, richtet sich der Blick in Eltmann bereits nach vorn. Die Verantwortlichen stehen vor der Aufgabe, die vakante Position neu zu besetzen und die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre fortzuführen. Eines aber bleibt schon jetzt: große Dankbarkeit. Der Verein bedankt sich ausdrücklich bei Felix Reschke für seinen langjährigen Einsatz und wünscht ihm für seine persönliche wie berufliche Zukunft alles Gute. Auch Reschke selbst zeigt sich zum Abschied dankbar und findet ausschließlich positive Worte für seine Zeit in Eltmann: „Es war eine sehr schöne Zeit, in der viele persönliche und vertrauensvolle Freundschaften entstanden sind. Ganz besonders möchte ich mich bei allen Helfern bedanken, die den Erfolg im Hintergrund erst möglich gemacht haben. Besonders hervorheben möchte ich zudem die Leistung von Christian Sangmeister, besser bekannt als ‚Coach Kranz‘, der für den sportlichen Erfolg der letzten Jahre maßgeblich verantwortlich war. Sehr dankbar bin ich abschließend auch für das tolle Verhältnis zu Vorstand Rolf Werner, der mir als Mentor stets zur Seite stand.“