CERATONIA Volleys behalten gegen Grafing die Geduld

Eltmann zeigt Charakter und setzt Konkurrenz unter Druck

Die CERATONIA Volleys Eltmann haben ihr Saisonfinale vor heimischer Kulisse erfolgreich gestaltet und sich im bayerischen Derby gegen den TSV Grafing mit 3:1 durchgesetzt. Nach einem verlorenen ersten Satz bewiesen die Unterfranken erneut große Moral, kämpften sich eindrucksvoll zurück in die Partie und belohnten sich am Ende nicht nur mit einem Sieg, sondern auch mit der „bayerischen Krone“ der 2. Bundesliga Süd.

Starker Teamgeist nach Satzrückstand Dabei begann die Partie zunächst nicht nach Maß für die Gastgeber. Grafing erwischte den besseren Start und sicherte sich den ersten Durchgang. Doch wie schon in den vergangenen Wochen ließ sich die Mannschaft von Trainer Rakic davon nicht aus dem Konzept bringen. Mit viel Einsatz, Emotion und mannschaftlicher Geschlossenheit kämpften sich die Volleys zurück ins Spiel und drehten die Begegnung. Ein entscheidender Faktor war dabei einmal mehr die stabile Annahme der Eltmanner, die es Zuspieler Jason Lieb ermöglichte, seine Angreifer variabel und effektiv einzusetzen. Immer wieder fanden die Gastgeber Lösungen gegen den gegnerischen Block und kamen so zu wichtigen Punkten in entscheidenden Spielphasen.

Enge Sätze unterstreichen Spannung im Saisonfinale Besonders in den Sätzen drei und vier zeigte sich, wie ausgeglichen das Duell war. Beide Durchgänge wurden erst in der Schlussphase entschieden und verdeutlichten nicht nur die Spannung auf dem Feld, sondern auch die enge Tabellensituation zwischen den beiden Teams. Am Ende behielten die CERATONIA Volleys jedoch die Nerven und sicherten sich verdient den 3:1-Erfolg. Mit diesem Sieg bleiben die Unterfranken in der Tabelle vor Grafing und dürfen sich zugleich als bestplatziertes bayerisches Team feiern lassen – ein schöner Erfolg zum Abschluss der Hauptrunde.

Blick richtet sich nach Kriftel Trotz des erfolgreichen Saisonabschlusses ist die Spielzeit für die CERATONIA Volleys möglicherweise noch nicht beendet. Der Fokus richtet sich nun gespannt auf den TuS Kriftel, der im letzten Saisonspiel auf Karlsruhe trifft. Der Druck liegt dabei klar bei den Hessen: Nur mit einem Sieg können sie noch an Eltmann vorbeiziehen. Sollte Kriftel hingegen eine 2:3-Niederlage einfahren und punktgleich mit den Volleys bleiben, würde die höhere Anzahl gewonnener Spiele für die Unterfranken sprechen – und damit die Tür zu den Playoffs öffnen.
Volleys bleiben im Wettkampfmodus Aus diesem Grund denken die Verantwortlichen in Eltmann noch nicht an eine Pause. Stattdessen bleibt die Mannschaft im Trainingsrhythmus und bereitet sich weiter intensiv vor, um im Falle eines späten Sprungs auf den vierten Tabellenplatz bereit zu sein. Die CERATONIA Volleys haben ihre Hausaufgaben gemacht – nun heißt es warten, hoffen und bereit sein. Vielleicht wird aus der kleinen Hoffnung auf ein Volleyballwunder doch noch Realität.