Eltmann trifft auf Aufsteiger Regensburg
Nach dem überzeugenden Derbysieg gegen den SV Schwaig wartet auf die CERATONIA Volleys Eltmann bereits die nächste Herausforderung. Am Samstag geht es für die Mannschaft von Trainer Chris Nowak zu den Donau Volleys nach Regensburg. Dabei beginnt die Partie bereits um 18:30 Uhr. Viel Zeit, die schöne Regensburger Altstadt zu erkunden, wird der Eltmanner Mannschaft damit nicht bleiben. Statt Sightseeing stehen für die Volleys wohl nur die Halle und die volle Konzentration auf einen Gegner auf dem Programm, der trotz seines bisherigen Saisonverlaufs keinesfalls unterschätzt werden darf.
Rückenwind aus dem Schwaig-Spiel mitnehmen
Mit dem notwendigen Selbstvertrauen geht es für die CERATONIA Volleys am kommenden Samstag nach Regensburg. Auch wenn das neu formierte Team zuletzt immer wieder mit kleineren Anlaufproblemen zu kämpfen hatte, übernahm die Mannschaft in den entscheidenden Phasen rechtzeitig die Kontrolle und überzeugte insbesondere mit ihrer personellen Flexibilität. Mehrere Wechsel auf verschiedenen Positionen führten dabei zu keinem erkennbaren Bruch im Eltmanner Spiel. Gerade beim jüngsten Erfolg gegen Schwaig zeigte sich, dass die Mannschaft auch nach
ausgeglichenen Satzanfängen und personellen Veränderungen konsequent bei ihrer Linie bleiben kann. Für die CERATONIA Volleys geht es nun darum, genau an diese Entwicklung anzuknüpfen und den positiven Trend der vergangenen Wochen auch in Regensburg fortzusetzen.
Regensburg mit reichlich Potenzial und Euphorie
Mit den Donau Volleys trifft Eltmann auf einen jungen Verein und eine junge Mannschaft, die in den vergangenen Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung genommen hat. Noch in der Saison 2021/22 spielte Regensburg in der Landesliga. Ein großer Teil des damaligen Kerns ist weiterhin zusammen und entsprechend eingespielt. Vor dieser Saison gelang zudem mit dem erfolgreichen bayerischen Beachvolleyballer Kim Huber eine namhafte Neuverpflichtung. Der Blick auf die bisherigen Ergebnisse kann dabei täuschen: Regensburg holte bisher zwar nur zwei Siege aus sechs Spielen, hatte mit Kriftel, Dachau, Dresden, Leipzig und Grafing jedoch alles andere als ein einfaches Auftaktprogramm in der neuen Liga. Ein deutliches Ausrufezeichen setzte das Team aus der Oberpfalz bereits beim 3:0-Heimerfolg gegen Dresden. Entsprechend gewarnt ist man auf Eltmanner Seite. Auch Trainer Chris Nowak erwartet trotz des klaren eigenen Ziels keine einfache Aufgabe. Die CERATONIA Volleys wollen in Regensburg natürlich gewinnen, wissen aber, dass sie dort mit starker Gegenwehr rechnen müssen. Nach aktuellem Stand kann Eltmann dabei mit dem kompletten Kader die Reise antreten. „Wir wollen wie immer konzentriert und engagiert in das Spiel starten und unsere starken Leistungen aus den vergangenen Wochen bestätigen.
Besonders wichtig wird es sein, dieses Niveau über die gesamte Spieldauer konstant abzurufen. Zuletzt hatten wir immer wieder kleinere Schwächephasen, die wir zwar ausgleichen konnten, die uns in engen und entscheidenden Phasen aber auch wichtige Punkte kosten können“, so Coach Chris Nowak vor der Partie.
Auftakt zu den Bayerischen Wochen
Ob die Begegnung in Regensburg auf beiden Seiten tatsächlich als Derby empfunden wird, sei dahingestellt. Zumindest aus Eltmanner Perspektive eröffnet sie jedoch eine interessante Serie bayerischer Duelle. Nach Regensburg warten in den kommenden Wochen mit Dachau und Mühldorf zwei weitere Gegner aus dem Freistaat. Für die CERATONIA Volleys bietet sich damit die Gelegenheit, ihren Anspruch als Nummer eins in Nordbayern weiter zu untermauern. Gleichzeitig wird die Partie zum Auftakt einer kleinen Deutschlandreise: Fünf der kommenden sechs Begegnungen bestreitet Eltmann auswärts, bevor die Mannschaft ab dem 12. Dezember mit vier Heimspielen in Folge wieder über einen längeren Zeitraum auf die Unterstützung des heimischen Publikums zählen kann.
Fokus statt Sightseeing
Der erste Halt dieser Reise könnte dabei durchaus reizvoller sein. Regensburg bietet bekanntlich genügend Gründe für einen längeren Aufenthalt. Für die CERATONIA Volleys dürfte das touristische Programm am Samstag allerdings überschaubar bleiben: Anreise, Halle und Volleyball. Mehr Sightseeing wird der Spielplan kaum zulassen. Denn spätestens um 18:30 Uhr zählt nur noch der sportliche Auftrag. Eltmann möchte den Schwung aus den vergangenen Partien mitnehmen, die zuletzt gezeigte Konzentration bestätigen und auch aus Regensburg Zählbares mit nach Hause nehmen. Gleichzeitig weiß die Mannschaft, dass dafür gegen einen eingespielten und euphorischen Gastgeber erneut eine konsequente Leistung erforderlich sein wird. Der klare Erfolg gegen Schwaig hat gezeigt, welches Potenzial in der Breite des Eltmanner Kaders steckt.
Nun gilt es, diesen Weg auch auswärts fortzusetzen. Oder, passend zur zuletzt ausgegebenen Devise: Trust the Process.