CERATONIA Volleys bleiben Frankens Nummer eins
Wenn die CERATONIA Volleys Eltmann und der SV Schwaig in der 2. Volleyball-Bundesliga aufeinandertreffen, ist Hochspannung garantiert. Auch dieses Mal wurde das traditionsreiche Duell seinem Ruf gerecht, wobei sich Eltmanns Volleyballer dieses Mal über einen souveränen Derbysieg freuen durften, der nach dem Spiel gebührend mit den mitgereisten Fans gefeiert wurde.
Geschlossenes Auftreten trotz kurzfristiger Ausfälle
Auch wenn die Volleys kurzfristig auf Tobias Werner und Jannik Färber verzichten mussten, erwischte das Team von Trainer Rakic einen guten Start in eine zunächst ausgeglichene Partie. In einem umkämpften ersten Abschnitt behielt das Team aus Unterfranken bis zum Schluss die Ruhe und brachte den knappen Vorsprung letztlich über die Ziellinie. Auch im zweiten Durchgang blieb das Derby intensiv. Zunächst mussten die Volleys einem Rückstand hinterherlaufen, fanden dann jedoch zunehmend besser ins Spiel. Mit Geduld, konsequenter Feldabwehr und klugen Lösungen im Angriff gelang zunächst der Ausgleich, ehe man in der entscheidenden Phase sogar noch an den Hornets vorbeiziehen konnte. In der Crunchtime behielt Eltmann dieses Mal die Nerven und erhöhte auf 2:0.
Druckvoll im Aufschlag – keine Zweifel mehr aufkommen lassen
Der dritte Satz begann erneut auf Augenhöhe. Doch dann drehten die Volleys spürbar auf. Vor allem im Aufschlag setzte Eltmann nun deutliche Akzente, erhöhte den Druck kontinuierlich und zwang Schwaig zu Fehlern. Mit einer konzentrierten Leistung ließ sich das Team die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und brachte den dritten Durchgang souverän ins Ziel. Durch den Erfolg bleibt Eltmann weiterhin die klare Nummer eins in Franken – und wahrt zudem eine minimale Chance auf die Playoff-Plätze. Dafür dürfte Kriftel aus seinen verbleibenden zwei Spielen nicht mehr als einen Punkt holen, während Grafing aus fünf Partien maximal elf Zähler einfahren darf. Am letzten Spieltag treffen beide Teams noch direkt aufeinander – eine Konstellation, die zumindest rechnerisch weiter hoffen lässt.
Heimspielatmosphäre in der Fremde
Ein großer Dank galt am Samstag besonders den mitgereisten Fans, die mit ihrer lautstarken Unterstützung für echte Heimspielatmosphäre sorgten. Gerade im Derby war diese Energie spürbar und extrem wichtig, sodass der Funke auch auf die Mannschaft und das Trainerteam übersprang und sich in der starken Leistung widerspiegelte. Am kommenden Wochenende ist die Mannschaft spielfrei, was die Gelegenheit bietet, die zweite Mannschaft in Neunkirchen am Brand lautstark zu unterstützen und gemeinsam den Aufstieg in die Bayernliga perfekt zu machen. Danach stehen die entscheidenden Wochen an: Zunächst das vorletzte Heim- und Saisonspiel gegen Mühldorf, ehe am 15. März das Saisonfinale gegen Grafing wartet.