Am 18.10. kam es es in der Georg-Schäfer Halle in Eltmann zum ersten Heimspieltag in der Landesliga-Saison 25/26 gegen die bis dahin ungeschlagenen Mannschaften aus Großheubach und Neunkirchen a.B., die beide auch in der vorangegangen Saison im vorderen Drittel gelandet waren.
Der Respekt vor dem Doppelspieltag und den Gegnern war auf Seiten der Eltmänner groß, da die Heimmannschaft in der Landesliga zwar den Heimvorteil hat, jedoch das zweite Spiel des Spieltages immer auch gegen einen ausgeruhten Gegner spielen muss.
„Es hat mich sehr gefreut, dass alle Spieler komplett am Spieltag anwesend waren und wir so tatsächlich auch im zweiten Spiel eine ausgeruhte Mannschaft gegen die starken Neunkirchener auf das Feld schicken konnten“, berichtet Trainer Christan Nowak nach dem Spieltag begeistert, der darin auch den Schlüssel für die beiden letztlich „ungefährdeten Siege“ sah.
In Spiel 1 gegen Großheubach startete die Eltmanner Mannschaft variabel aus der Annahme und Zuspieler Killian Baier setzte seine Schnellangreifer häufig und sehr geschickt ein. Gleichzeitig setzte Eltmann den Gegner mit einem konstant aggressivem Aufschlag-, Block und Abwehrspiel permanent unter Druck, so dass die beiden ersten Sätze deutlich nach Eltmann gingen. Im dritten Satz bäumte sich Großheubach dann noch einmal auf und ein Satzgewinn für die Gäste war durchaus im Bereich des möglichen. Letztlich konnte sich der Gastgeber aber auch diesen Satz sichern und behielt in der Phase mit einem variablen Angriffsspiel über Außen – v.a. über Timo Friedrich – die Big Points auf seiner Seite.
Eine komplett andere Mannschaft Stand in Spiel zwei auf dem Feld, so dass Neunkirchen auch keine Chance hatte sich im Vorfeld auf das Spiel gegen Eltmann einzustellen. Neben den Routiniers Heriberto Quero, Hansi Nürnberger und Max Kessel liefen gegen Neunkirchen auch die beiden jungen Talente Wilko Gercke und Arthur Fambach auf und konnten dem Spiel durchaus wichtige Impulse mit geben. Im Gegensatz zu Spiel 1 wurde im zweiten Spiel von Hansi Nürnberger v.a. mit hoher Passqualität über die guten Außenangreifer der Erfolg gesucht und neben guten Aufschlägen war es v.a. ein sehr präsenter Block, der Neunkirchen viel abverlangte. Auch in dem Spiel wurde der dritte Satz nochmal knapp und konnte am Ende durch diverse Impulse von der Ersatzbank nochmal gerettet werden. Auch Leo Dakin, der am Ende des dritten Satzes für Hansi Nürnberger kam konnte mit wenigen Bällen nochmal entscheidend dazu beitragen, dass es am Ende der auf dem Papier deutliche 3:0 Sieg wurde.
„Wirklich positiv war, dass wir bei komplett unterschiedlichen Startformationen und auch diversen taktischen Wechseln, nie den Faden verloren haben und tatsächlich nahezu ohne Abstimmungsprobleme die beiden Spiele bestreiten konnten“, so Mannschafts-Kapitän und Team-Manager Sebastian Richter. „Ein kleines Highlight für das Protokoll war sicherlich der Altersunterschied auf dem Spielfeld im Spiel gegen Neunkirchen a.B. zwischen unseren beiden Youngstars und Alt-Star Heriberto Quero, hier Betrug der Altersabstand tatsächlich 32 Jahre“, schmulte abschließend der in Spiel 1 absolut überzeugende Eltmänner Diagonalangreifer Matthias Seubert.