CERATONIA Volleys reisen als Außenseiter nach Gotha
Nach dem erfolgreichen Heimspielwochenende wartet auf die CERATONIA Volleys am kommenden Spieltag die wohl schwierigste Aufgabe der laufenden Saison. Mit dem Auswärtsspiel beim amtierenden Meister aus Gotha trifft das Team von Trainer Rakic auf den aktuellen Ligaprimus. Auch wenn die Favoritenrolle klar verteilt ist, wollen die Unterfranken ihre Außenseiterchance nutzen und weitere wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze sammeln.
Personelle Fragezeichen vor dem Spitzenspiel
Nicht ganz optimal gestaltet sich die personelle Situation vor der Begegnung. Hinter dem Einsatz von Zuspieler Jason Lieb steht weiterhin ein Fragezeichen, nachdem er zuletzt verletzungsbedingt passen musste und noch nicht bei hundert Prozent ist. Für den Fall der Fälle ist man in Eltmann jedoch bestens vorbereitet: Bruno Simunic hat seine Aufgabe zuletzt mit Bravour gelöst und eindrucksvoll bewiesen, dass er Lieb mehr als ebenbürtig vertreten kann. Unabhängig von der personellen Situation zeigt sich Trainer Rakic gewohnt optimistisch:
„Wir haben einen breiten Kader und können zum Glück auf jeder Position wechseln. Wichtig ist, dass wir uns gegenseitig vertrauen und uns im Training voll reinhauen. Ein gesunder Konkurrenzkampf sorgt dafür, dass jeder an seine Grenzen gehen muss, wenn er am Wochenende auf dem Feld stehen möchte“, so Rakic nach dem Training am Dienstag.
Favorit, aber nicht unverwundbar
Gotha präsentiert sich bislang äußerst konstant, hat in dieser Saison jedoch auch gezeigt, dass der Meister durchaus verwundbar ist. Niederlagen gegen Kriftel, Grafing und Friedrichshafen verdeutlichen, dass mit der richtigen taktischen Ausrichtung, einem mutigen Auftritt und an einem guten Tag durchaus etwas Zählbares möglich ist.
Genau daran wollen die CERATONIA Volleys anknüpfen. „Wir werden uns die Spiele natürlich genau anschauen, um das Team bestmöglich auf Gotha einzustellen. Die richtige Taktik allein wird uns nicht helfen – wir benötigen einen absoluten Sahnetag, um dort zu bestehen. Trotzdem werde ich versuchen, die wenigen Schwachstellen zu identifizieren und an das Team weiterzugeben“, erklärt Chefscout Thomas Wüstner.
Anschluss wahren im Kampf um die Playoffs
Der Spieltag gewinnt zusätzliche Bedeutung, da die direkte Konkurrenz im Tabellenumfeld auf dem Papier eher leichtere Aufgaben vor sich hat. Um den Anschluss im Rennen um die Playoffs nicht zu verlieren, werden die CERATONIA Volleys daher alles in die Waagschale werfen, um jeden Punkt kämpfen und versuchen, dem Meister das Leben so schwer wie möglich zu machen. „Am meisten freue ich mich natürlich darauf, meinen Freund Ben wiederzusehen. Es ist schön zu sehen, dass er in Gotha angekommen ist und dort so erfolgreich ist – auch wenn ich mir natürlich gewünscht hätte, wir hätten diese Erfolge gemeinsam in Eltmann gefeiert“, so Tobias Werner, der sich besonders auf das Duell mit seinem ehemaligen Teamkollegen freut.